Burgruine Falkenstein bei Pfronten

Wanderung im Tiroler Grenzgebiet mit 360 Grad Blick auf Tirol und das Allgäuer Alpenvorland

Die Burgruine Falkenstein bei Pfronten liegt auf 1.277 Metern und gilt als Deutschlands höchstgelegene Burgruine. Der 360-Grad-Rundumblick reicht über das Allgäuer Alpenvorland und die Seen bis nach Tirol und zu Schloss Neuschwanstein. Sehenswert sind auch das kleine Burgmuseum und die Mariengrotte unterhalb der Ruine.

Quick Check
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Wandern zur Burgruine Falkenstein bei Pfronten mit Panoramablick auf Tirol

Gehzeit: ca. 1,5 bis 2 Stunden
Schwierigkeit: mittel
Ca. 10 km von der österreichischen Grenze bei Vils / Schönbichl entfernt

Die Rundwanderung zur Burgruine Falkenstein bei Pfronten führt von der kleinen Mautstation über eine Straße, die nur zu bestimmten Zeiten befahren werden darf, hinauf zur höchstgelegenen Burgruine Deutschlands auf 1.277 m. Beim Burghotel direkt unterhalb der Ruine erwartet euch ein beeindruckender 360-Grad-Panoramablick über das Allgäuer Alpenvorland, die Allgäuer Seen, Schloss Neuschwanstein und bis nach Vils in Tirol. Sehenswert sind auch das kleine Burgmuseum und die Mariengrotte unterhalb der Ruine. Der Abstieg führt über einen schmalen Steig, vorbei am Berghotel Schlossanger Alp, zurück zum Ausgangspunkt.

Bilder

Impressionen rund um die Burgruine Falkenstein mit Blick auf Tirol
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Kontakt

Kontaktinfos:
Pfronten im Allgäu - Pfronten Tourismus
Vilstalstraße 2
D-87459 Pfronten
Tel. +49 8363 69888

Routenverlauf

Rundwanderung zur Burgruine Falkenstein und Mariengrotte bei Pfronten mit Blick auf Tirol

Vom Parkplatz zum Gedenkplatz

Ausgangspunkt der Rundwanderung ist der Parkplatz an der Zufahrtsstraße zum Burghotel Falkenstein bei Pfronten im Allgäu. Die Straße ist mautpflichtig und darf nur zu festgelegten Zeiten befahren werden. Eine Ampelregelung steuert den Verkehr. Von hier folgt ihr der Straße bergauf und erreicht nach etwa 30 Minuten einen Gedenkplatz. Von dort habt ihr bereits einen schönen Blick auf das Berghotel und die hoch darüber gelegene Burgruine.

Abstecher zur Mariengrotte

Nehmt den Weg unterhalb in Richtung Mariengrotte. Nach etwa fünf bis zehn Minuten erreicht ihr die eindrucksvolle, rund 15 Meter hohe Halbhöhle am Fuß der Felswand. Sie entstand auf natürliche Weise durch Verkarstung und Frost und wurde 1889 vom damaligen Pfarrer Joseph Anton Stach als Lourdes-Grotte gestaltet. Die überlebensgroßen Figuren der Mutter Gottes und der heiligen Bernadette stammen vom Bildhauer Theodor Haf.

Burghotel, Aussichtsterrasse und Burgmuseum

Anschließend steigt ihr über Stufen hinauf zum Burghotel Falkenstein. Hier laden eine kleine Aussichtsplattform und die Sonnenterrasse direkt am Fels dazu ein, den Blick über die umliegende Bergwelt schweifen zu lassen. Im kleinen Burgmuseum könnt ihr mehr über die Geschichte der Burg erfahren. Auch eine Büste von König Ludwig II. erinnert an den bayerischen König, der die Ruine 1883 erwarb und an dieser Stelle ein prachtvolles Schloss nach dem Vorbild von Neuschwanstein errichten lassen wollte. Durch seinen überraschenden Tod im Jahr 1886 wurden diese Pläne jedoch nie verwirklicht.

Burgruine Falkenstein: Deutschlands höchstgelegene Burganlage

Über weitere Stufen erreicht ihr die Burgruine Falkenstein auf rund 1.277 Metern Höhe. Die um 1280 im Auftrag des Tiroler Grafen Meinhard II. errichtete Burg gilt als Deutschlands höchstgelegene Burgruine. Heute sind noch Mauerreste erhalten, die einen Eindruck von der einstigen Anlage vermitteln. Im Inneren befindet sich eine hölzerne Aussichtsplattform, von der ihr einen beeindruckenden 360-Grad-Rundumblick genießt.

Vor euch breiten sich das Allgäuer Alpenvorland, das Vilstal und die Seenlandschaft aus. Bei guter Sicht könnt ihr Schloss Neuschwanstein und sogar die Zugspitze erkennen. Besonders reizvoll ist der Blick auf die Tannheimer Berge und hinüber nach Vils in Tirol. Die österreichisch-deutsche Staatsgrenze verläuft nur wenige Meter entfernt entlang des Zirmgrats. Auch der Europäische Fernwanderweg E4 führt in diesem Bereich an der Burgruine vorbei.

Abstieg über den Steig zurück zum Parkplatz

Für den Rückweg nehmt ihr den steileren Steig bergab. Der Weg führt am Berghotel Schlossanger Alp vorbei und bringt euch nach etwa 20 bis 30 Minuten zurück zum Ausgangspunkt. Gerade bei Nässe ist auf dem schmalen, steileren Wegabschnitt Trittsicherheit gefragt. Gutes Schuhwerk ist daher empfehlenswert.

Für die gesamte Rundwanderung mit Abstecher zur Mariengrotte, Besichtigung der Burg und Zeit zum Genießen der Aussicht solltet ihr etwa 1,5 bis 2 Stunden einplanen.

Sehenswertes während der Wanderung

  • Burgruine Falkenstein: Deutschlands höchstgelegene Burgruine auf rund 1.277 Metern mit historischem Mauerwerk und Aussichtsplattform.
  • Panoramablick: 360-Grad-Aussicht über das Allgäuer Alpenvorland, die Allgäuer Seen, die Tannheimer Berge und bis nach Tirol.
  • Mariengrotte: Eine rund 15 Meter hohe natürliche Halbhöhle, die 1889 als Lourdes-Grotte gestaltet wurde.
  • Burghotel und Burgmuseum: Einkehrmöglichkeit, Aussichtsterrasse und Einblicke in die Geschichte der Burg.
  • König Ludwig II.: Eine Büste erinnert an seine Pläne, auf dem Falkenstein ein weiteres prachtvolles Schloss zu errichten.

Parkmöglichkeiten

Am Ausgangspunkt der Wanderung könnt ihr am "Parkplatz Falkensteinerweg" am König-Ludwig-Weg in 87459 Pfronten parken. Die Zufahrtsstraße zum Burghotel Falkenstein ist mautpflichtig und nur zu festgelegten Zeiten befahrbar; eine Ampelanlage regelt den Verkehr.

Koordinaten für die Navigation: 47.573607, 10.589253

Lage

Kartenpostition Burgruine Falkenstein

Häufige Fragen zur Wanderung zur Burgruine Falkenstein

Wie lange dauert die Wanderung zur Burgruine Falkenstein?

Für die Rundwanderung ab dem Parkplatz am Falkensteinerweg mit Besuch der Mariengrotte und der Burgruine solltet ihr etwa 1,5 bis 2 Stunden einplanen. Je nach Gehgeschwindigkeit und Dauer der Besichtigung kann die Tour länger dauern.

Ist die Wanderung zur Burgruine Falkenstein kinderwagentauglich?

Der breite Fahrweg bis zum Burghotel ist grundsätzlich mit dem Kinderwagen befahrbar. Der Abstecher zur Mariengrotte und der Aufstieg zur Burgruine sind aufgrund der Stufen jedoch nicht kinderwagentauglich. Auch der Abstieg über den schmalen, steilen und mit Wurzeln und Steinen durchsetzten Steig ist für Kinderwagen ungeeignet. Für die gesamte Rundwanderung solltet ihr daher auf einen Kinderwagen verzichten.

Wie hoch liegt die Burgruine Falkenstein?

Die Burgruine Falkenstein liegt auf rund 1.277 Metern Höhe oberhalb von Pfronten im Allgäu. Sie gilt als Deutschlands höchstgelegene Burgruine und bietet einen beeindruckenden 360-Grad-Rundumblick.

Was kann man rund um die Burgruine Falkenstein besichtigen?

Neben den historischen Mauerresten der Burg könnt ihr die hölzerne Aussichtsplattform besuchen. Sehenswert sind außerdem die Mariengrotte unterhalb der Ruine, das kleine Burgmuseum beim Burghotel und die Büste von König Ludwig II.

Ist die Burgruine Falkenstein frei zugänglich?

Die Burgruine Falkenstein und die Mariengrotte sind kostenfrei zugänglich. Für die Zufahrt über die Bergstraße zum Burghotel fällt jedoch eine Maut an; außerdem gelten festgelegte Zufahrtszeiten mit Ampelregelung. Ihr könnt die Burgruine auch zu Fuß über den Wanderweg erreichen und euch so die Maut für die Bergstraße sparen. Informiert euch vorab über die aktuellen Zufahrtsbedingungen.

Welche Aussicht hat man von der Burgruine Falkenstein bei Pfronten?

Von der Burgruine Falkenstein auf 1.277 Metern Höhe genießt ihr einen beeindruckenden 360-Grad-Rundumblick über das Allgäuer Alpenvorland, die Allgäuer Seen und die umliegende Bergwelt. Bei guter Sicht reicht der Blick bis zu Schloss Neuschwanstein, zur Zugspitze und über die Tannheimer Berge bis nach Vils in Tirol.

Hat man von der Burgruine Falkenstein einen Blick auf Tirol?

Ja, bei guter Sicht reicht der Panoramablick bis nach Vils in Tirol und zu den Tannheimer Bergen in Tirol. Die österreichisch-deutsche Staatsgrenze verläuft nur wenige Meter entfernt entlang des Zirmgrats.

Wichtige Hinweise

für Wanderungen im alpinen Raum

Informiert euch vor dem Start über die aktuelle Wettervorhersage und plant eure Tour entsprechend. Regenbekleidung, Sonnenschutz sowie ausreichend Wasser und Proviant gehören in den Rucksack. Bei längeren Wanderungen empfiehlt sich ein zeitiger Aufbruch.

Achtet auf festes, geeignetes Schuhwerk und wählt eure Route entsprechend eurer Kondition und Erfahrung. Bleibt auf markierten Wegen und nehmt Rücksicht auf die Natur sowie die heimische Tier- und Pflanzenwelt. Hunde sollten in sensiblen Bereichen, bei Wildtieren und auf unübersichtlichen Wegabschnitten an der Leine geführt werden.

Besondere Vorsicht ist bei Nässe, rutschigen Wurzeln, losem Geröll und steilen oder ausgesetzten Passagen geboten. Informiert euch vorab über mögliche Wegsperren und aktuelle Bedingungen und brecht die Tour bei unsicheren Verhältnissen rechtzeitig ab.

Wichtige Notrufnummern: Alpin-Notruf 140 · Euro-Notruf 112

Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr. Öffnungszeiten, Wetter, Wegbeschaffenheit und alpine Verhältnisse können sich kurzfristig ändern. Informiert euch daher vorab im Internet, beim örtlichen Tourismusbüro oder bei eurem Gastgeber über die aktuellen Bedingungen.